Kein Justizzentrum auf der Vorderbreite

Vor einigen Tagen gab es die ersten Gespräche in der Stadt: Das geplante Justizzentrum mit bis zu 70 neuen Arbeitsplätzen kommt nicht auf den Parkplatz Vorderbreite. Damit verbunden waren die Hoffnungen, den Platz zwischen der Vorderbreite und Hinterbreite mit einer Bebauung aufzuwerten und zugleich hochwertige Arbeitsplätze in der City zu schaffen.

Ein wesentlicher Grund für das Scheitern der Pläne ist der auf dieser Fläche zur Verfügung stehende Baugrund. Die Baufläche entspricht in etwa der aktuellen Parkplatzfläche. Für das Vorhaben Amtsgericht und Justizzentrum ist er schlichtweg zu schmal, stellten die Planer vom Landesbetrieb Bau fest. All die benötigten Funktionsräume vom Gefängnis bis zum Verhandlungssaal wären auf dem schmalen Baugrund nicht untergekommen.

Motor des Projektes ist CDU-Stadtrat und Landtagsabgeordneter Detlef Gürth. Nach der Hiobsbotschaft machte er sich gemeinsam mit der Stadtplanung im Rathaus auf die Suche nach einem alternativen Standort. Im Ergebnis bekommt die Stadt eine zweite Chance. Als neuer Standort ist der Parkplatz An der Darre vorgesehen. Dieser wurde bereits vom Land Sachsen Anhalt als Variante bestätigt und ein Planungsauftrag erteilt.

Meine Position zu diesem Thema: Ich begrüße den alternativen Standort und werde ihn als Oberbürgermeister unterstützen. Das neue Justizzentrum wird sehr zentrumsnah errichtet und direkt der Polizeistation angegliedert. Das macht Sinn! Auf der anderen Seite besteht nicht mehr die Gefahr, dass mit dem Bauvorhaben zwischen Vorderbreite und Hinterbreite der wichtigste Parkplatz der Innenstadt über Jahre blockiert wird oder sogar ganz wegfällt.

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